Inszenierung von
Volker Hesse

Volker Hesse

Volker Hesse

2008

2008
Premiere am 16. August 2008; 31 Aufführungen (August-Oktober)

Dramaturgie und Regie: Volker Hesse Raum und Kostüme: Hyun Chu Musik: Töbi Tobler Choreografie: Graham Smith Licht: Rolf Derrer Ton: Thomas Strebel Regieassistenz: Max Arnold Inspizienz: Toni Waser Ensemble: 63 Spielleute aus Uri und der Innerschweiz sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer

„Dieser Altdorfer Tell, bei der Premiere … mit überaus reichem, am Ende auch stehend gespendeten Beifall bedacht, ist kraftvoll wie die Urner Berglandschaft, wie die Gesichter und Gestalten der Spieler, die sich Schillers Stück zu eigen gemacht haben und ihm mit harter Spracharbeit Stimmen geben, die das Archaische und das Verfeinerte nun ganz zwanglos miteinander verbinden.“

So positiv wie Urs Bugmann in der Neuen Luzerner Zeitung kommentieren die Medien in der ganzen Schweiz und auch in Deutschland die Inszenierung von Volker Hesse. Einhellig sind die Kommentare aus Kultur, Politik und Medien: Dieser Tell hat Mitwirkende und Zuschauende mit Haut und Haaren gepackt. Die aufwändig eingebaute Arena, die kraftvolle Choreografie und die aufwühlenden musikalischen Elemente tragen zu einem emotionalen Theaterabend bei, der niemanden kalt lässt.

Am 16. August dann die Premiere, die zu einem grossen Erfolg wird. „Es rumpelt und poltert, wenn die 460 Zuschauer das Tellspielhaus in Altdorf entern. Zugeschraubt ist der über 40 Meter lange Raum mit gelblichen, duftenden Pressholzplatten. Eine rohe Holzarena wie für ein Schwingfest auf der Alp, aber schiffsähnlich langgestreckt. Die Spieler rennen und kriechen und tanzen direkt vor unserer Nase. Ein einig Volk von Zuschauern, das Theater als Landsgemeinde.“ (Hannes Vergauth, baz vom 18.08.2008)

13‘500 Zuschauerinnen und Zuschauer haben 31 Vorstellungen in der eindrücklichen Theaterarena gesehen. Volker Hesse hat uns und sein professionelles Team zu Höchstleistungen geführt und ausserordentlich stark gefordert. Erstmals in der Geschichte der Tellspiele Altdorf werden die Stimmen der Sprechrollen elektronisch verstärkt.

Aber nicht nur die grosse Schiller-Inszenierung, auch die Nachwuchs-Produktion Comeback Tell hat viel Beachtung gefunden. Am 24. April 2008 hat die Tellspiel- und Theatergesellschaft zusammen mit der Gemeinde Altdorf den ersten Förderpreis „Junge Urner Literatur 2008“ an Theo Ziegler verliehen. Seinen Siegertext hat der Nachwuchsautor dann zusammen mit Hanspeter Müller-Drossart weiterbearbeitet. Am 20. August feierte Comeback Tell Premiere. Auch hier waren die Kritiken der Zuschauenden und der Medien durchwegs sehr positiv. Ca. 800 Personen haben das Stück in 9 Aufführungen gesehen.

Die Besetzung der Rollen

Wilhelm Tell: Thomas GislerHermann Gessler Reichsvogt: Fredy SchönWerner, Freiherr von Attinghausen: Joe HürlimannUlrich von Rudenz: Dave GilgenWerner Stauffacher: Ernst GuntiItal Reding: Victor HaugerWalther Fürst: Josef ArnoldRösselmann der Pfarrer: Roger ArnoldKuoni der Hirte: Sepp ZieglerWerni der Jäger: Toni HuberRuodi der Fischer: Roby ArnoldArnold von Melchthal: Henning MarxenVater Melchthal: Josef GrossriederKonrad Baumgarten: Meinrad BettschartWinkelried: Paul FurrerJenny, Fischerknabe: Joel ZgraggenSeppi, Hirtenknabe: Elias HuwylerHarras: Toni BärFriesshardt: Richi TschanzLeuthold: Germann SchönGertrud Stauffacher: Barbara Bär-HellmüllerHedwig, Tells Gattin: Regula Gisler-JauchWalther Tell: Christian Briker, Bastian MarxenWilhelm: Raphael Gisler, Tim MarxenBertha von Bruneck: Andrea MarxenArmgard: Sandra DeufelArmgards Kinder: Marius Gisler, Panya Gisler, Neramit Gisler, Jushua MuheimStier von Uri: Roby ArnoldWeiber: Zita Albrecht, Yolanda Arnold, Fabienne Arnold, Jaqueline Baumann, Isabelle Briker, Helen Gisler, Julia Gisler, Stephanie Gisler, Claudia Gnos, Lisbeth Grossrieder, Brigitte Hächler, Judith Kilchmann, Delené Muheim, Julia Trottmann, Melanie Truttmann, Angie Valsecchi, Sarah Walker, Doris Walker, Ursula ZurkirchenHäuptlinge: Xaver Furger, Kurt Gnos, Alois Telli, Tino Valsecchi, Albert Widmer, Werner ZimmermannMänner: Eugen Gisler, Christoph RohnerKind: Naomi Muheim

InszenierungenRegisseureHauptrollen