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Zwing Uri

Zwing Uri

Zwing Uri soll sie heißen,
Denn unter dieses Joch wird man euch beugen.

Antwort des Fronvogts auf die Frage des Steinmetz
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, Erster Aufzug, Erste Szene

Friedrich Schiller hat in seinem "Wilhelm Tell" die Burg Zwing Uri irrtümlicherweise nach Altdorf verlegt. Die Ruine befindet sich jedoch auf dem Felskopf Flüeli oberhalb von Amsteg an der Gotthardstrecke. Der Name Zwing Uri und die Zerstörung der Burg werden im Weissen Buch von Sarnen von 1470 erstmals erwähnt. Der Felskopf war bereits um 1150 besiedelt worden. Im frühen 13. Jahrhundert wird das zentrale Haus der bäuerlichen Hofanlage durch einen mächtigen quadratischen Turm von über 9 Metern Seitenlänge ersetzt. Ausgrabungen führten zum Ergebnis, dass der Turm zwischen 1310 und 1320 im Rahmen von Erweiterungsbauten aufgegeben wurde. Die Anlage wurde in der Folge ganz dem Zerfall preisgegeben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Steinen der Ruine zum Bau eines Wirtshauses verwendet. 1928 kam die Ruine in den Besitz des Schweizerischen Burgenvereins. Die Ruine wurde instand gestellt sowie Haus und Stall abgebrochen.

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