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Regie: Volker Hesse

Volker Hesse

Volker Hesse (Inszenierung) inszeniert seit 1972. Er war Mitglied im Leitungsteam des Düsseldorfer Schauspielhauses und wurde mehrmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 1993 übernahm er mit Stephan Müller die Leitung des Zürcher Neumarkt-Theater, das er aus einer Existenzkrise zu internationalem Erfolg führte. 2001 - 2006 leitete er das Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Er gilt als Spezialist für Experimente: Einerseits entwickelte er mit seinem Ensemble brisante Projekte wie TOP DOGS oder IN SEKTEN. Andererseits inszenierte er 2000 und 2007 das monumentale Einsiedler Welttheater und 2008 WILHELM TELL bei den Altdorfer Tellspielen in der Schweiz, jeweils unter Beteiligung von Hunderten von Mitwirkenden. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste. 2010 erhielt er den Hans Reinhart-Ring für seine vielseitigen Inszenierungen und seine Leistungen als Theaterleiter.


 

Choreografie: Graham Smith

Graham Smith

Der aus Seattle stammende Tänzer und Choreograf Graham Smith studierte zunächst Tanz am Creative Dance Center in Seattle, an der Idyllwild Arts Academy in Kalifornien und an der State University of New York at Purchase. Seit 1994 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen ihm und Joachim Schloemer, in dessen Tanzkompagnie er als Solist am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Basel, Luzerner Theater und bei den Salzburger Festspielen tanzte. Neben einigen Arbeiten für die Companhia de Danca Contemporanea in Portugal choreografierte Graham Smith mit Regisseur Stephan Mueller "Ein Sportstück" von Elfriede Jelinek und "Dido und Aeneas" von Purcell und mit Regisseur Volker Hesse 2008 "Wilhelm Tell" in Altdorf. Graham Smith ist verheiratet und hat zwei Kinder.


 

Bühne und Kostümkonzept

Marina Hellmann

MARINA HELLMANN

Die aus Serbien stammende Bühnenbildnerin Marina Hellmann studierte Architektur in Belgrad. In ihrer Heimat stattete sie über 100 Produktionen aus und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 1991 wechselte sie an das Theater an der Ruhr, 1993 an die Wuppertaler Bühnen. Seit 1994 war sie freischaffend tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Bühnenbildnerin veröffentlichte sie verschiedene Beiträge in Fachzeitschriften und unterrichtete am Institut für neue Theaterformen in Belgrad. 2007 war sie für die Raumgestaltung der Freilichtspiele „Das grosse Welttheater“ in Einsiedeln verantwortlich. An der Staatsoper Hannover stattet sie seit 2007 die jährlichen Opernbälle aus. Seit 2009 unterrichtete sie als Gastdozentin Bühnenbild im Fachbereich Theaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Marina Hellmann starb völlig unerwartet am 21. Dezember 2011.
Sie wurde am 29. Dezember in ihrer serbischen Heimat beerdigt.

 

STEPHAN MANNTEUFFEL

studierte in Paris und Berlin Kunst- und Theaterwissenschaften und später bei Erich Wonder an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Bereits 1991 schuf er das Bühnenbild für Quartett/Mauser in der Inszenierung von Heiner Müller. 1992 gestaltete er die Ausstellungsarchitektur für den Publikumsmagneten „Sag beim Abschied…“ im Historischen Museum Wien und assistierte Peter Greenaway bei „100 Objects to Represent the World“ in der Hofburg Wien. An den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin arbeitete er mit Einar Schleef zusammen und schuf den Raum für Ulrich Ziegers Uraufführung „Die Mandelbrotmenge“. Die Uraufführung von Peter Hacks „Orpheus in der Unterwelt“ verband ihn mit dem Bauhaus Dessau. In den Bereichen Oper, Schauspiel und Ballett war er an verschiedenen Häusern engagiert, u.a. in Wien, Augsburg, Dresden, Meiningen, St. Gallen, Heidelberg, Berlin, Essen, Hamburg und Linz. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er u.a. mit Jochen Ulrich, Werner Heinrichmöller, Ralph Bridle, Ottokar Runze und Aurelia Eggers.


 

Kostüme: Diana Güven

Die von der Pieke auf gelernte Schneidermeisterin ist in Bayern geboren und wohnt seit 2001 in Berlin. Seit 1994 führt sie ein Atelier in Bayern, in dem sie entwirft und ihre Kreationen in die Tat umsetzt. Im Jahr 2004 absolvierte sie eine Weiterbildung im Bereich Kostümbild an der Internationalen Filmschule in Köln und ist seit dem sowohl im Theater, bei Shows als auch bei Film- und Fernsehproduktionen beschäftigt. 2007 erarbeitet sie mit dem Kostümbildner Gerhard Gollnhofer das Kostümbild für das Einsiedler Welttheater unter der Regie von Volker Hesse. In verschiedenen Kinoproduktionen sammelte sie internationale Erfahrung. 2008 arbeitete Sie mit Gerhard Gollnhofer für die historische Romanverfilmung von Heinrich Mann „Henry IV“ unter der Regie von Jo Baier. 2009 war sie mit dem gleichen Kostümbildner für die Romanverfilmung von Tiziano Terzani „Das Ende ist mein Anfang“ mit Bruno Ganz in der Hauptrolle tätig. Seit 5 Jahren in Folge arbeitet sie mit dem Kostümbildner Volker Deutschmann zusammen für den VW Konzern an Kostümausstattungen opulenter Eiskunstlaufshows, die zur Weihnachtszeit in der Autostadt Wolfsburg aufgeführt werden.


 

Musikalische Leitung: Jürg Kienberger

Jürg Kienberger

Wohnhaft in Winterthur (ZH) und St. Louis (France), Bürger von Oeschgen (AG). Als jüngstes Kind einer Hotelierfamilie am 1. Oktober 1958 in Sils-Maria (GR) zur Welt gekommen. Das Hotel-Orchester spielt sozusagen bei ihm zu Hause und erfüllt seine neugierigen Ohren mit unzähligen Kaffeehaus-Melodien. 1982-86 Studium der Germanistik in Lausanne und Zürich. Ab 1986 Arbeiten als Theatermusiker, z.B. am Schauspielhaus und der Schauspielakademie Zürich, am Theater Basel, beim Theater M.A.R.I.A. („Nach Aschenfeld“), oder mit Ruedi Häusermann in München („Baden zusammen“). Mit Wolfi Berger und Ueli Jäggi reist Kienberger als „Wiederkäuer“ durchs In- und deutschsprachige Ausland. Eine langjährige Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler beginnt. Dazu gastiert er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und an der Oper Frankfurt und versucht sich mit seinem ersten Soloprojekt „Ich bin ja so allein“, das 1998 in Zusammenarbeit mit seiner Frau Claudia Carigiet entsteht. 2007 Komposition der Musik zum Einsiedler Welttheater.

www.ichbieneergosumm.ch


 

Chorleitung: Aaron Tschalèr

Aaron Tschaler

Person

  • geboren 1968 in Schwyz, aufgewachsen in Baar, wohnt seit 2006 in Horw, verheiratet mit Madelaine Wibom
  • Musiklehrer an der Kantonsschule Seetal
  • Freizeit: In Gesellschaft mit Söhnchen Max, Garten (v.a. Rosen); Konzert- und Theaterbesuche; Kochen, Berge; Sprachen; Engadin; Stockholm; Schweden, liebt es mit seinem Böötli in den Schären rumzukurven und gute Plätze zum Fischen zu suchen 

Musik

  • Ausbildung an der Musikhochschule Luzern (Kirchenmusik, Schulmusik, Dirigieren)
  • Cello, Klavier, Gitarre, Orgel, Gesang (Solo fürs Sackgeld, Sänger in verschiedenen Chören)
  • Leiter des Cäcilienvereins Altdorf (Chor und Orchester) samt dem dazugehörenden, neu gegründeten Jugendchor
  • Leitete unter anderem: Chor viril Domat, Songria, VoiceStepsKids (Sing-Tanz-Formation der Musikschulen Cham und Steinhausen), Chor viril Grischun Turitg, Ils emigrants

 

Perkussion: Christoph Gautschi


 

Licht: Rolf Derrer


 

Regieassistenz: Rita Kälin

Rita Kälin

Als gelernte Kindergärtnerin, Erwachsenenbildnerin und Theaterpädagogin tätig an Schulen und in Weiterbildungen im Bereich Theater und Kommunikation. Mitbegründerin und Spielerin der Puppenbühne „tiramisú“. Tourneen im In- und Ausland. Spielt in der Theatergruppe „Chärnehus“ Einsiedeln. Regieassistenz beim Einsiedler Welttheater 2000 und 2007 bei Volker Hesse. Regie im Musical „Evita“ in Einsiedeln. Inszenierung der „Semiade“ 2006 am Theresianum Ingenbohl. 2010 Projektleiterin der Jubiläumsfestlichkeiten 150 Jahre Theresianum.

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