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INSZENIERUNG VON FRANZISKA KOHLUND

1988 / 1991 / 1994 
Premiere am 30. Juli 1988, 22 Aufführungen (August-September)
Premiere am 27. Juli 1991, 30 Aufführungen (August-September) 
Premiere am 30. Juli 1994, 22 Aufführungen (August-September)

Regie: Franziska Kohlund
Dramaturgie: Buschi Luginbühl
Bühnenbild: Toni Businger
Kostüme: Barbara Meier
Musik: Peter Sigrist
Licht: Rolf Derrer
Maske: Max Furrer (88); Jakob Peier (91/94)
Ton: Benno Germann
Technische Leitung: Fredy Burkart
Ensemble: 120 Spielleute aus Uri

1988 hatte die künstlerische Leitung der Tellspiele Altdorf erstmals eine Frau inne. Franziska Kohlund, Tochter des langjährigen Regisseurs Erwin Kohlund, sah darin nicht einen Einschnitt, sondern einen Übergang: "Neuinszenierung heisst nicht, dass ich mit der Arbeit von Null anfangen musste. Ich habe das Glück, an die Arbeit meines Vaters Erwin Kohlund anschliessen zu können."
Franziska Kohlund und Buschi Luginbühl rückten das Geschehen mit dem Bühnenbild von Toni Businger und dem Licht von Rolf Derrer in eine dunkle Welt. Die Kleider, entworfen von Barbara Meier, allesamt in dunklen Stoffen, und die melancholische Musik von Peter Sigrist verstärkten das Bild der bedrohten Welt, in welches nur der Hochzeitszug in der hohlen Gasse kurz mit Licht und Farbe brach.   
Die Handlung spielte als Traum des Fischerknaben, 1994 als Traum eines Mädchens. Tell trat nicht mehr heldenhaft, sondern eher zufällig ins Geschehen. Mit der Inszenierung von Franziska Kohlund hatten die Altdorfer Tellspiele einen Höhepunkt in der Darstellung des klassischen Dramas von Friedrich Schiller erreicht.
Dieser Höhepunkt verlangte jedoch auch einen Neuanfang für die Tellspielsaison 1998, welcher in einer ganz anderen Inszenierung, weg vom klassischen Theater bestand.

Die Besetzung der wichtigsten Rollen:

Hermann Gessler: Franz-Xaver Huber, kantonaler Beamter (1988/91); Josef Grossrieder, Lehrer (1994)
Werner, Freiherr von Attinghausen: Josef Hürlimann, Bauingenieur
Ulrich von Rudenz: Josef Grossrieder, Lehrer (1988); Franz-Xaver Nager, Musikwissenschafter (1991); Reto Burkart, Machinenzeichner (1994)
Berta von Bruneck: Regula Jauch, Lehrerin (1988/91); Katrin Grossrieder, Primarlehrerin
Rudolf, der Harras: Alois Telli, Beamter (1988/91); Toni Huber, Technischer Kaufmann (1994)
Friesshart: Fredy Schön jun., Kaufmann
Leuthold: Walter Schuler, Eichmeister (1988); Beat Widmer, Coiffeurmeister (1991/94)
Fronvogt: Werner Biermeier, Konditor-Confiseur (1988/91); Thomas Müller, kaufmännischer Angestellter (1994)

Walter Fürst: Hanstoni Gisler, Kaufmann
Wilhelm Tell: Ernst Gunti, Küchenchef (1988/91); Marco Schenardi, Lehrer (1994)
Hedwig, seine Gattin: Lory Schranz-Gisler, Gymnastiklehrerin
Walter, Tells Knabe: Matteo Schenardi, Schüler (1988); Andri Schenardi (1991), Schüler; Michael Schranz, Schüler
Wilhelm, Tells Knabe: Andri Schenardi, Schüler (1988); Daniel Egli, Schüler (1991); Sandro Petruzzi, Schüler (1994)
Rösselmann, der Pfarrer: Emil Stadler, Rentner

Werner Stauffacher: Josef Arnold, Rektor
Gertrud, seine Gattin: Anita Schenardi-Arnold, Hausfrau
Ital Reding: Peter Baumann, Bauingenieur (1988/91); Walter Müller, Versicherungsbeamter (1994)
Stüssi, der Flurschütz: Toni Arnold, Bankangestellter (1988); Fritz Fischer, Förster (1991); Alois Telli, eidgenössischer Beamter (1994);
Fischer am Urnersee: Hans Lussmann, Werkschullehrer
Armgard, Bäuerin: Irène Fussen-Felder (1988/91); Regula Gisler-Jauch, Lehrerin (1994)
Arnold von Melchtal: Marco Schenardi, Lehrer (1988/91); Felix Schenker, Angestellter (1994)
Konrad Baumgarten: Roby Arnold, Elektrotechniker HTL

Ernst Gunti als Tell mit dem Tellenknaben Andri Schenardi (1991)
Apfelschussszene (1991)
Fischer Hans Lussmann mit Matteo Schenardi (1991)
Hohle Gasse (1991)
Marco Schenardi als Tell, Michael Schranz als Tells Knabe und Gessler-Darsteller Josef Grossrieder (Saison 1994)
Rechtes Bild: Pfarrer Rösselmann (Emil Stadler) bei der Rütlischwur-Szene (1994)

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