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INSZENIERUNG VON OSKAR EBERLE / ERWIN KOHLUND

1956 / 1957 / 1959 
Premiere am 15. Juli 1956; 11 Aufführungen (Juli-September)
Premiere am 14. Juli 1957; 11 Aufführungen (Juli-September)
1959: keine Angaben

Oskar Eberle starb in den letzten Vorbereitungen seiner Neuinszenierung, kurz vor den ersten Aufführungen am 28. Juni 1956. Ab 1957 übernahm Erwin Kohlund die künstlerische Leitung.

Regie: Oskar Eberle (+); Erwin Kohlund
Bühnenbild: Max Bignens
Maske: Georg Schwald; Otto Walker
Ensemble: Spielleute aus Uri

Im Archiv der Tellspielgesellschaft fehlt leider das Programm der Aufführung 1959. Vielleicht besitzen Sie noch eines und könnten uns dieses zu Vervollständigung der Angaben zur Verfügung stellen.
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Die Tellspiel- und Theatergesellschaft und Regisseur Erwin Kohlund setzten sich zum Schillerjahr (1959) ein hohes und schweres Ziel: "Das Tellspiel vor allem von innen heraus zu erneuern, in vermehrtem Masse das Dichterwort zu verlebendigen und die Konflikte und Nöte unserer Ahnen neu zu erleben, die der Genius Schillers so unvergleichbar erkannt hat. Wir sind der Meinung, dass man den Dichter am würdigsten ehrt, wenn man seinen Geist und seine moralische Gesinnung in erster Linie durch sein Wort dem Zuschauer nahe bringt, wenn so zwischen Zuschauer und Spieler eine Gemeinschaft erreicht wird, wo Mensch dem Menschen gegenübersteht." Sollte unser Bemühen Früchte tragen und unser Ziel sich als das rechte erweisen, so verdanke ich dies vor allem Euch, meine lieben Tellspieler. Erwin Kohlund wertete Friedrich Schiller als den grössten Dichter der deutschen Sprache, "weil er unser Wesen und unsere Art so erschöpfend wahr und zeitlos gültig erfühlt und dargestellt hat." Kohlund gab den Spielerinnen und Spieler den Leitsatz auf die Bühne: "Lebt und spielt Euch selber - es klingt so einfach und ist so schwer."

Die Besetzung der wichtigsten Rollen:

Hermann Gessler: Werner Huber, Kaufmann (1956); Dr. Leo Huber, Fürsprecher (1957)
Werner, Freiherr von Attinghausen: Anton Stocker, Kantonstierarzt
Ulrich von Rudenz: Edy Meier, Metzgermeister (1956/57); Andreas Gasser, Forst-Ing. ETH (1959)
Berta von Bruneck: Mariangela Schenardi, Sekretärin (1956/57); Susy Adler, Verkäuferin (1959)
Rudolf, der Harras: Oskar Bucher, MF-Arbeiter (1956/57); Hermann Herger, Schreinermeister (1959)
Friesshart: Albert Denier, Vorarbeiter DAG; Hans Furger, Sattlermeister
Leuthold: Franz Habermacher, Techniker
Fronvogt: Fritz Exer, Tapezierermeister; Thomas Müller, Brunnenmeister (1957)

Walter Fürst: Paul Gunti, SBB-Beamter
Wilhelm Tell: Carl Gisler, Geschäftsleiter
Hedwig, seine Gattin: Madeleine Huber, Kindergärtnerin; Idina Schenardi, Sekretärin (1956/1957)
Walter, Tells Knabe: Othmar Kempf (1956/57); Kurt Gisler (1957); Willi Gisler (1959)
Wilhelm, Tells Knabe: Willy Gisler (1956/57); Karl Schuler (1959); André Stutzer (1959)
Rösselmann, der Pfarrer: Franz Karl Gisler Drogist

Werner Stauffacher: Alois Walker, Meister DAG
Gertrud, seine Gattin: Maria Sigrist, Kanzlistin
Stüssi, der Flurschütz: Gottlieb Aschwanden, Gemeindekassier (1957); Gustav Gisler, Kaufmann (1959)
Fischer am Urnersee: Otto Walker, Coiffeurmeister
Armgard, Bäuerin: Pia Müller, Hausfrau (1956/57); L. Della Pietra, Hausfrau (1956/57); Irène Felder, Lehrerin (1959)

Arnold von Melchtal: Gerold Zenoni, Bankbeamter
Konrad Baumgarten: Dr. Leo Huber, Rechtsanwalt (1956); Josef Huber, Kaufmann (1956); Paul Schilter, Architekt (1957/59)

Apfelschuss (1959) Markant ist das Bühnenbild mit Drehbühne von Max Bignens
Hohle Gasse (1959) Das Pferd ist wieder von der Bühne verschwunden

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