CHRONIK: 1512–1915
1915
Das alte Tellspielhaus wird abgebrochen.
1913
Die Tellspiele werden vor dem Ersten Weltkrieg letztmals aufgeführt.
Inszenierung
1912

- Tellspiele
1909

- Tellspiele
1908

- Tellspiele
1905
Erneut Tellspiele in Altdorf. Die "Neue Zürcher Zeitung" schreibt: "Es sind frische, kraftvolle und gesunde Gestalten, die da von Herzen zu Herzen in einer Sprache reden, wie sie Tell und die Tellen geführt haben. Alle sind ergriffen von einem Eifer und einer Begeisterung, die, wenn die Not es wollte, auch heute noch die Freiheit und Ehre zu schützen wüsste."
Inszenierung
1904
Zu einer Schiller-Gedenkfeier am 10. Juli verfasst Ernst Zahn einen Prolog, den er auch selbst gesprochen hat.
Inszenierung
1901
Gemäss den Gründungsstatuten verpflichtete sich die Tellspielgesellschaft Altdorf, Schillers "Wilhelm Tell" zwanzigmal aufzuführen. In den ersten Jahren fanden 26 Vorstellungen statt. Trotz des "jeweilen ausserordentlich günstigen" Besuches kann jedoch noch nicht "ein befriedigender Abschluss konstatiert werden, obschon den sämtlichen Mitspielenden keinerlei Gratifikationen, abgesehen von kleinen Erfrischungen und der Veranstaltung einer Spazierfahrt gewährt worden sind.
Inszenierung
1900
Tellaufführungen an klassischer Stätte. Vorausbestellungen der Billette beim Tellkomitee Altdorf werden sehr empfohlen. In einem Rundschreiben an die Mitwirkenden wird diesen mitgeteilt, dass die Erwartungen, die man hege, nicht kleine seien: "Lasst uns dafür sorgen, dass dieselben nicht getäuscht, sondern übertroffen werden!"
Inszenierung
1899
Am 25. Juni findet die erste Aufführung von Schillers "Wilhelm Tell" durch den "Verein für Tellaufführungen" im eigens dafür aus Holz erbauten Tellspielhaus auf der Schützenmatte (heute Sportplatz) statt, das 1200 Sitzplätze aufweist. Regisseur ist Gustav Thiess aus Wien, damals Direktor des Stadttheaters Luzern.
Inszenierung
1898Der Männerchor Altdorf fasst am 15. Januar auf Antrag von Oberstleutnant Alois Huber, Kaufmann, des nachmaligen Landammanns und ersten Tell-Darstellers, den einstimmigen Beschluss, die Tellaufführungen in Altdorf an die Hand zu nehmen. Am 18. Oktober kann eine Volksversammlung ins Gemeindehaus einberufen werden, die sich einhellig dahin ausspricht, das Werk zu wagen.
1804
Im Februar 1804 ist das Werk vollendet. Am 17. März findet unter der Regie von Johann Wolfgang von Goethe die Uraufführung des "Wilhelm Tell" am Hoftheater in Weimar statt.
Friedrich Schiller
1512
In Altdorf findet die erste bekannte Tell-Aufführung statt: "Ein hübsch Spyl gehalten zu Uri in der Eidgenossenschaft von dem frommen und ersten Eidgenossen Wilhelm Tell genannt."
Tellsgeschichte 1231-1895













